Anton Hansen-Schüler werden gute Schwimmer (03.09.16)

„Rein ins kühle Nass“ – so könnte man den Start ins neue Schuljahr für die fünften und sechsten Klassen der Anton Hansen-Schule treffend umschreiben. Bei ausgezeichnetem Spätsommerwetter tauschten die Schülerinnen und Schüler von vier Klassen den Schulrucksack gegen die Schwimmtasche und erlebten drei außergewöhnliche Schultage im Freibad Ottweiler. Damit setzt die Gemeinschaftsschule das um, was das LPH (Landesinstitut für präventives Handeln) zusammen mit ‚Wir im Verein mit Dir‘ und dem Landessportverband im März dieses Jahres als eine Initiative ins Leben gerufen hat, um die Schwimmfähigkeit von Kindern zu verbessern.

Die Vorfreude war groß, als die Schüler am ersten Tag je nach Können in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Mit fachmännischer Unterstützung des Badepersonals und der Sportlehrer Jacqueline Luck und Gerd Rauch von der AHS wurde an der jeweiligen Schwimmtechnik gearbeitet und die Kenntnisse zum Schwimmsport vertieft. Besonderen Ansporn bot dabei die Möglichkeit, ein Abzeichen für seine sportlichen Leistungen zu erhalten: Neben dem Seepferdchen erreichten viele Schülerinnen und Schüler am Ende der drei Projekttage das bronzene, silberne und teils auch das goldene Schwimmabzeichen. Sportlehrerin Frau Luck betonte in diesem Zusammenhang die spürbare Motivation der Schülerinnen und Schüler, die bei derartigen Sportveranstaltungen ihr Durchhaltevermögen und einen besonderen Ehrgeiz zur Erreichung selbstgesteckter Ziele zeigen konnten.

Und in der Tat war die Begeisterung beim Blick in die zufriedenen Gesichter deutlich zu erkennen. Kurz nachdem sie Teile des goldenen Schwimmabzeichens erfolgreich absolviert hatten, sagte Cheyenne aus der Klasse 6a ein wenig ausgepowert: „Es ist ein total gutes Gefühl, wenn man so weit gekommen ist“. Und ihre Mitschülerinnen Veronika und Emily ergänzten: „Wir haben die Herausforderung gemeistert!“. Elke und Kirsten, die als erfahrene Schwimmtrainerinnen das Projekt begleiteten, hoben am Ende die enorme Bedeutung des Schwimmens hervor: „Für Kinder ist es besonders wichtig, keine Scheu, sondern Spaß an dem Element Wasser zu entwickeln. Trotzdem sollen sie aber auch Achtung und Vorsicht vor dem Wasser haben und das kann man während solcher Projekte sehr gut vermitteln.“

Und der Spaß am Wasser kam in den drei Tagen selbstverständlich auch nicht zu kurz! Die Wasserrutsche, Spielgeräte auf dem Wasser, aber auch der Sprung vom Startblock bereiteten den Schülerinnen und Schülern sichtlich viel Freude. Sportlehrer Gerd Rauch erinnerte diesbezüglich an die Erfahrung des Gruppenerlebnisses bei Sportveranstaltungen dieser Art: „Gerade für die neuen Fünferklassen stärkt das Schwimmprojekt die Zusammengehörigkeit. Hier werden ganz ungezwungen neue Freundschaften geschlossen und der Start in der neuen Schule erleichtert.“

Und so wundert es nicht, dass die Schülerinnen und Schüler letztlich von der ersten Schulwoche begeistert waren. „Es ist sehr schön, mit der ganzen Klasse so etwas zu unternehmen. Man kann sich gut kennenlernen und es macht auch noch sehr viel Spaß“, fassten Nia und Jessica aus der neuen Klasse 5a mit lächelnden Gesichtern zusammen.

Am Ende erwies sich das Schwimmprojekt für alle Beteiligten als voller Erfolg – und sollte es die Witterung zulassen, heißt es wohl auch zu Beginn des nächsten Schuljahres für die AHS-Schüler: „Auf ins Freibad!“

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